Merken Letzten Sommer stand ich in meiner Küche, die Fenster weit offen, und suchte nach etwas Leichtem, das trotzdem satt macht. Ich hatte Reste von Hähnchen, eine Dose schwarze Bohnen und den Drang, etwas Frisches zu kreieren. Was daraus entstand, war dieser südwestliche Bohnensalat, der seitdem regelmäßig auf meinem Tisch steht. Er ist herzhaft, bunt und schmeckt nach Sonne.
Ich erinnere mich an einen Grillabend, an dem ich diesen Salat mitbrachte, weil ich vergessen hatte, etwas Aufwendigeres vorzubereiten. Meine Freunde stürzten sich darauf, als wäre es das Highlight des Abends. Einer fragte, ob ich das Rezept aufgeschrieben hätte, weil er es unbedingt nachmachen wollte. Seitdem habe ich es mindestens ein Dutzend Mal weitergegeben.
Zutaten
- Hähnchenbrust, gekocht und zerkleinert: Ich verwende gerne Reste vom Vortag oder kaufe ein fertiges Grillhähnchen, das spart Zeit und bringt zusätzlichen Geschmack mit.
- Schwarze Bohnen: Sie geben dem Salat Substanz und eine cremige Textur, unbedingt gut abspülen, damit keine metallische Note bleibt.
- Mais: Ob aus der Dose oder tiefgekühlt, Mais bringt Süße und einen knackigen Biss, der perfekt mit den anderen Aromen harmoniert.
- Kirschtomaten: Geviertelt geben sie Saftigkeit und eine leichte Säure, die den Salat ausbalanciert.
- Rote Paprika: Frisch gewürfelt sorgt sie für Farbe und eine milde, süßliche Knackigkeit.
- Rote Zwiebel: Fein gehackt bringt sie Schärfe und Tiefe, ohne zu dominieren.
- Jalapeño: Optional, aber wenn du Wärme magst, ist diese kleine Schote gold wert, entkernt bleibt es mild.
- Avocado: Cremig und buttrig, sie wird ganz zum Schluss untergehoben, damit sie nicht matschig wird.
- Koriander: Frisch gehackt verleiht er dem Ganzen diese typische südwestliche Frische.
- Olivenöl: Natives Olivenöl extra ist die Basis für das Dressing und trägt alle Aromen.
- Limettensaft: Frisch gepresst macht den Unterschied, er bringt Helligkeit und Lebendigkeit.
- Rotweinessig: Ein Spritzer davon gibt dem Dressing Tiefe und Balance.
- Honig: Ein Hauch Süße rundet die Säure ab und verbindet die Gewürze.
- Kreuzkümmel: Erdiges Aroma, das den südwestlichen Charakter definiert.
- Geräucherter Paprika: Bringt Rauchigkeit ohne Grill, unverzichtbar für diesen Geschmack.
- Chilipulver: Mild und warm, nicht zu scharf, aber mit Charakter.
- Salz und schwarzer Pfeffer: Zum Abschmecken und Anheben aller anderen Aromen.
Anleitung
- Dressing mixen:
- In einer kleinen Schüssel Olivenöl, Limettensaft, Rotweinessig, Honig, Kreuzkümmel, geräucherten Paprika, Chilipulver, Salz und Pfeffer verquirlen. Der Duft allein macht schon Appetit.
- Salat zusammenstellen:
- In einer großen Schüssel Hähnchen, schwarze Bohnen, Mais, Kirschtomaten, Paprika, rote Zwiebel, Jalapeño und Koriander vermischen. Die Farben sind ein Fest für die Augen.
- Dressing einarbeiten:
- Das Dressing über die Salatzutaten gießen und alles gut vermengen, bis jedes Stück ummantelt ist.
- Avocado hinzufügen:
- Die gewürfelte Avocado vorsichtig unterheben, damit sie ihre Form behält. Sanft ist hier das Zauberwort.
- Abschmecken und kühlen:
- Probieren und bei Bedarf nachwürzen, dann 15 bis 20 Minuten kühl stellen, damit sich die Aromen verbinden.
- Servieren:
- Als Salat genießen, mit Tortilla-Chips dippen oder in Wraps füllen. Jede Variante funktioniert.
Merken An einem Mittwochabend, als ich müde von der Arbeit kam, stand dieser Salat schon fertig im Kühlschrank. Ich nahm eine Schüssel, setzte mich auf die Couch und merkte, wie sich meine Laune mit jedem Bissen hob. Manchmal braucht es nicht viel, nur gutes Essen und einen Moment für sich.
Variationen und Anpassungen
Für eine vegetarische Version kannst du das Hähnchen weglassen und stattdessen mehr Bohnen oder gewürfelten Tofu verwenden. Ich habe auch schon Mango hinzugefügt, was eine süße, exotische Note bringt, oder geröstete Poblano-Paprika für mehr Rauchigkeit. Wenn du Meeresfrüchte magst, ersetze das Hähnchen durch gegrillte Garnelen, das verleiht dem Ganzen eine elegante Note. Jede dieser Varianten hat ihren eigenen Charme und lässt sich nach Lust und Laune anpassen.
Getränkeempfehlungen
Zu diesem Salat passt ein knackiger Sauvignon Blanc wunderbar, seine Säure schneidet durch die Cremigkeit der Avocado. Wenn du lieber Bier trinkst, probiere ein leichtes mexikanisches Lagerbier, das erfrischt und die Gewürze nicht überdeckt. An heißen Tagen mache ich mir auch gerne eine selbstgemachte Limonade mit Limette und Minze dazu, das rundet den südwestlichen Vibe perfekt ab.
Aufbewahrung und Resteverwertung
Der Salat hält sich gut im Kühlschrank für etwa zwei Tage, allerdings solltest du die Avocado erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, wenn du ihn aufbewahren möchtest. Reste verwende ich gerne als Füllung für Quesadillas oder über gebackenen Süßkartoffeln. Einmal habe ich ihn sogar in Omeletts gegeben, was überraschend lecker war.
- Bewahre den Salat in einem luftdichten Behälter auf, um Frische zu erhalten.
- Wenn du ihn vorbereiten möchtest, lasse Avocado und Dressing bis kurz vor dem Servieren beiseite.
- Reste schmecken auch kalt direkt aus dem Kühlschrank fantastisch, kein Aufwärmen nötig.
Merken Dieser Salat ist mehr als nur eine Mahlzeit, er ist eine Einladung, den Moment zu genießen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Ich hoffe, er bringt dir genauso viel Freude wie mir.
Rezept-Fragen
- → Wie wird das Dressing zubereitet?
Das Dressing wird aus Olivenöl, frisch gepresstem Limettensaft, Rotweinessig, Honig, Kreuzkümmel, geräuchertem Paprikapulver, Chilipulver, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verquirlt.
- → Kann das Gericht vegetarisch zubereitet werden?
Ja, das Hähnchen kann durch zusätzliche Bohnen oder gewürfelten Tofu ersetzt werden, um die Proteinquelle beizubehalten.
- → Wie lange sollte der Salat ziehen?
Der Salat sollte idealerweise 15 bis 20 Minuten im Kühlschrank ziehen, damit sich die Aromen gut verbinden.
- → Welche Beilagen passen gut dazu?
Der Bohnensalat passt gut als Beilage zu gegrilltem Fleisch, als Füllung für Wraps oder als Dip zu Tortillachips.
- → Wie wird die Avocado ins Gericht integriert?
Die gewürfelte Avocado wird zuletzt sanft untergehoben, um ein Zerdrücken zu vermeiden und Cremigkeit zu bewahren.