Merken An meinem Schreibtisch biss ich in einen kalten Wrap und dachte: Das geht besser. Ich wollte etwas, das schnell geht, satt macht und trotzdem Geschmack hat. Ein paar Experimente später stand dieser Teriyaki-Chicken-Wrap auf dem Tisch, und seitdem mache ich ihn mindestens zweimal im Monat. Die Kombination aus süß-salziger Glasur und knackigem Gemüse war genau das, wonach ich gesucht hatte.
Ich erinnere mich an einen Sommernachmittag, als Freunde spontan vorbeikamen und ich nichts vorbereitet hatte. Ich warf das Hähnchen in die Pfanne, rührte die Sauce zusammen und in einer halben Stunde saßen wir alle mit Wraps in der Hand im Garten. Niemand glaubte mir, dass ich das gerade erst gemacht hatte. Seitdem ist dieser Wrap mein Notfallgericht, wenn Besuch kommt oder ich einfach keine Energie für stundenlanges Kochen habe.
Ingredients
- 2 Hähnchenbrustfilets (etwa 400 g), in dünne Streifen geschnitten: Dünne Streifen garen schneller und nehmen die Glasur besser auf, schneide sie gleichmäßig, damit alles zur gleichen Zeit fertig wird.
- 1 EL Pflanzenöl: Verhindert, dass das Hähnchen anklebt, und sorgt für eine leichte Bräunung, die Geschmack bringt.
- 4 EL Sojasauce: Die salzige Basis der Teriyaki-Sauce, ich nehme immer eine gute Qualität, weil der Geschmack sonst flach wird.
- 2 EL Mirin (oder 1 EL Honig + 1 EL Wasser als Ersatz): Mirin gibt eine sanfte Süße und Tiefe, Honig funktioniert auch, schmeckt nur etwas anders.
- 2 EL brauner Zucker: Karamellisiert in der Pfanne und macht die Sauce schön klebrig und glänzend.
- 1 EL Reisessig: Bringt eine leichte Säure, die die Süße ausbalanciert und verhindert, dass alles zu schwer schmeckt.
- 1 TL frisch geriebener Ingwer: Gibt Frische und eine leichte Schärfe, frischer Ingwer ist hier wirklich wichtig, Pulver tut es nicht.
- 1 Knoblauchzehe, gehackt: Rundet den Geschmack ab, ich presse ihn immer durch die Knoblauchpresse, dann verteilt er sich besser.
- 1 Tasse grüner Kohl, fein geschnitten: Bleibt schön knackig und gibt dem Wrap Struktur, ich mag die leichte Bitterkeit, die zur Süße passt.
- 1 Tasse Karotten, geraspelt: Sorgt für Farbe und eine natürliche Süße, ich raspel sie immer frisch, weil sie sonst trocken werden.
- 2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten: Bringen eine milde Zwiebelschärfe und sehen gut aus, ich schneide sie schräg, das macht den Wrap schöner.
- 4 große Weizentortillas: Die Basis des Wraps, ich wärme sie kurz an, damit sie nicht reißen beim Rollen.
- 1 TL geröstete Sesamsamen (optional): Ein kleines Extra, das nussigen Geschmack und Crunch bringt, ich röste sie selbst in der Pfanne.
- Frische Korianderblätter (optional): Geben Frische und ein bisschen Exotik, wer Koriander nicht mag, lässt ihn einfach weg.
Instructions
- Teriyaki-Sauce anrühren:
- In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Mirin, braunen Zucker, Reisessig, Ingwer und Knoblauch verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Sauce sollte glatt sein und nach Süße, Salz und einem Hauch Schärfe riechen.
- Hähnchen anbraten:
- Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, Hähnchenstreifen hineingeben und 3 bis 4 Minuten braten, bis sie goldbraun und fast durchgegart sind. Nicht zu oft wenden, damit sie schön Farbe bekommen.
- Glasieren:
- Teriyaki-Sauce über das Hähnchen gießen und unter ständigem Rühren weitere 3 bis 4 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt und das Hähnchen glänzend überzieht. Vom Herd nehmen, sobald die Sauce klebrig wird.
- Tortillas vorbereiten:
- Die Tortillas kurz in einer trockenen Pfanne oder in der Mikrowelle erwärmen, damit sie weich und biegsam werden. Kalte Tortillas reißen leicht beim Rollen.
- Wraps belegen:
- Jede Tortilla flach hinlegen, mit einem Viertel des Kohls, der Karotten und der Frühlingszwiebeln belegen, dann die glasierten Hähnchenstreifen darauf verteilen. Nach Belieben mit Sesam und Koriander bestreuen.
- Einrollen:
- Die Seiten der Tortilla nach innen falten, dann von unten fest aufrollen, sodass ein kompakter Wrap entsteht. Mit Backpapier umwickeln, wenn du ihn mitnehmen möchtest.
- Servieren:
- Sofort servieren oder in Backpapier wickeln und für unterwegs einpacken. Die Wraps schmecken am besten frisch, wenn das Hähnchen noch warm ist.
Merken Einmal hatte ich keine Tortillas mehr und habe die Füllung einfach über Reis gegeben. Es war genauso lecker, und ich habe gemerkt, dass diese Teriyaki-Hähnchen-Mischung überall funktioniert. Manchmal esse ich sie aus der Pfanne, mit Stäbchen, direkt am Herd stehend. In solchen Momenten ist das Rezept mehr als nur ein Wrap, es ist ein kleines Ritual, das mich entspannt.
Serving Suggestions
Ich serviere diese Wraps gerne mit einer kleinen Schüssel Edamame oder einer Miso-Suppe als Vorspeise. Manchmal mache ich auch einen schnellen Gurkensalat mit Reisessig und Sesamöl dazu, das gibt dem Ganzen noch mehr Frische. Wenn ich für Gäste koche, schneide ich die Wraps schräg durch und lege sie auf ein großes Brett, das sieht schön aus und jeder kann sich selbst bedienen.
Storage and Meal Prep
Die Teriyaki-Hähnchen-Mischung hält sich im Kühlschrank etwa drei Tage, ich bewahre sie getrennt vom Gemüse auf, damit nichts matschig wird. Wenn ich meal preppen will, bereite ich das Hähnchen und die Sauce vor, schneide das Gemüse und lagere alles in separaten Boxen. Dann brauche ich nur noch eine Tortilla zu wärmen, alles zusammenzulegen und fertig. Eingerollte Wraps wickle ich fest in Folie und esse sie innerhalb von einem Tag, sonst werden die Tortillas weich.
Variations and Substitutions
Wenn du keine Zeit hast, Hähnchen zu braten, nimm einfach Reste von einem Brathähnchen, reiß das Fleisch klein und schwenk es in der Teriyaki-Sauce. Für eine vegetarische Version funktioniert Tofu oder Tempeh genauso gut, schneide sie in Streifen und brate sie knusprig an. Ich habe auch schon Garnelen verwendet, die brauchen nur zwei Minuten in der Pfanne und schmecken unglaublich gut mit der Glasur.
- Für mehr Schärfe ein paar Spritzer Sriracha oder frische Chiliringe hinzufügen.
- Vollkorn- oder glutenfreie Tortillas funktionieren genauso, achte nur darauf, dass sie frisch sind.
- Wenn du keinen Mirin hast, nimm Honig mit etwas Wasser, das ist mein Standardersatz und schmeckt fast genauso.
Merken Dieser Wrap ist für mich der Beweis, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Jedes Mal, wenn ich ihn mache, bin ich dankbar für die Einfachheit und den Geschmack, und ich hoffe, er wird auch bei dir zu einem Lieblingsrezept.