Merken An einem verregneten Dienstagabend hatte ich eigentlich nichts Großes vor, aber dann entdeckte ich im Kühlenschrank eine Dose Schwarzaugenbohnen. Zufällig griff ich sie und began, mit dem Gabelrücken herumzuspielen. Ein, zwei Mal drücken, und plötzlich sah ich diese wunderbare krümelige Konsistenz vor mir. Ohne Rezept, nur mit Bauchgefühl, warfen Zwiebeln, Petersilie und Paprikapulver in die Schüssel. Aus einer spontanen Notlösung wurden diese Burger, die ich seitdem jeden Monat machen muss.
Meine Freundin Lisa, die eigentlich Fleisch-Fan ist, probierte damals skeptisch einen Bissen. Sie rührte sich fünf Minuten lang nicht mehr und sagte leise, dass sie noch nie so einen guten Burger ohne Fleisch gegessen habe. Mittlerweile bittet sie regelmäßig darum, wenn sie zum Essen kommt.
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Zutaten
- 250 g gekochte Schwarzaugenbohnen: Wenn du sie aus der Dose nimmst, gründlich abspülen und abtropfen lassen. Frisch gekochte funktionieren ebenfalls hervorragend.
- 1/2 kleine Zwiebel: Fein gewürfelt gibt sie Süße und Struktur, ohne dass du ganze Zwiebelstücke im Mund spürst.
- 2 Knoblauchzehen: Presst oder fein gehackt, sie verleihen diesen herzhaften Hintergrund, den jeder gute Burger braucht.
- 1 kleine Möhre: Geraffelt sorgt sie für natürliche Süße und zusätzliche Bindung, damit die Pattys nicht zerfallen.
- 2 EL frische Petersilie: Gehackt bringt sie Frische und Farbe in die sonst eher erdigen Noten.
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver: Das ist der Geheimtipp für diesen Grillrauch-Geschmack ohne Grill.
- 50 g Paniermehl: Bei Bedarf glutenfrei. Es sorgt für die richtige Balance zwischen Feuchte und Struktur.
- 2 Leinsamen plus 5 EL Wasser: Dieser Floh-Ei-Ersatz bindet alles wunderbar und gibt gesunde Omega-3-Fettsäuren dazu.
- 1 EL Olivenöl: Direkt in den Teig gerührt, bleibt die Mischung schön feucht.
- 1 TL Salz und 1/2 TL Pfeffer: Diese Gewürze holen die Aromen aus den Bohnen.
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Zubereitung
- Der Ei-Ersatz vorbereiten:
- Mische die gemahlenen Leinsamen mit Wasser in einer kleinen Schüssel und lass sie fünf Minuten stehen. Die Mischung wird gallertartig und ist bereit, deine Zutaten zu binden.
- Bohnen zerdrücken:
- Gib die Schwarzaugenbohnen in eine große Schüssel und zerdrücke sie mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer. Lass lieber etwas Struktur übrig, als sie zu pürieren.
- Alles vermengen:
- Füge alle Zutaten hinzu und mische gründlich durch. Die Mischung sollte feucht sein, aber nicht kleben. Wenn sie zu nass ist, gib etwas mehr Paniermehl hinzu.
- Formen:
- Teile die Mischung in vier gleiche Portionen und forme sie zu Burger-Pattys. Drücke sie leicht zusammen, damit sie beim Braten nicht auseinanderfallen.
- Backen oder Braten:
- Für die Ofenmethode, backe sie bei 200 Grad 15 bis 18 Minuten. In der Pfanne brate sie 4 bis 5 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und knusprig sind.
Merken Inzwischen habe ich diese Patties schon auf mehr Grillpartys mitgebracht als ich zählen kann. Jedes Mal kommen Menschen zu mir und fragen nach dem Rezept, völlig überrascht, dass es so einfach sein kann.
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Die perfekte Konsistenz finden
Die Kunst bei Burger-Patties liegt im Gleichgewicht zwischen Feuchte und Struktur. Wenn die Mischung zu klebrig ist, gib mehr Paniermehl hinzu. Ist sie zu trocken, einen Spritzer Wasser oder mehr Olivenöl.
Servier-Ideen, die überraschen
Diese Burger sind fantastisch mit herzhaftem Hummus und gerösteten Zwiebelringen. Auch ein simples Tomaten-Confit oder gebratener Blumenkohl bilden wunderbare Kontraste zur krümeligen Textur.
Vorbereitung und Lagerung
Du kannst die Patties problemlos zwei Tage im Kühlschrank lagern, bevor du sie brätst. Für Vorräte friere die rohen Patties portionsweise ein.
- Nach dem Auftauen auf keinen Fall in der Mikrowelle erwärmen, die Textur leidet darunter.
- Gib eine Prise mehr Paprikapulver hinzu, wenn du sie später im Ofen backst, der Geschmack wird intensiver.
- Die Pfannenmethode gibt die knusprigste Kruste, wenn du sie liebst.
Merken Manchmal sind die einfachsten Gerichte diejenigen, die am meisten Freude bringen. Diese Burger haben sich einen festen Platz in meiner Küche verdient.
Rezept-Fragen
- → Kann ich die Bratlinge einfrieren?
Ja, die rohen Bratlinge lassen sich hervorragend einfrieren. Legen Sie sie zwischen Backpapier und frieren Sie bis zu 3 Monate ein. Vor dem Braten einfach auftauen lassen.
- → Wie bekomme ich die Bratlinge fest?
Das Leinsamen-Ei und die Semmelbrösel sorgen für die nötige Bindung. Lassen Sie die Mischung vor dem Formen 10 Minuten quellen, damit sich die Fasern entfalten können.
- → Welche Gewürze passen besonders gut?
Räucherpaprika verleiht eine herzhafte Note. Kreuzkümmel, Hefeflocken oder eine Prise Chiliflocken ergänzen das Aroma perfekt.
- → Sind die Bratlinge glutenfrei?
Ja, verwenden Sie einfach glutenfreie Semmelbrösel oder Haferflocken als Alternative. Der Rest der Zutaten ist von Natur aus glutenfrei.
- → Wie lange können die Bratlinge im Kühlschrank aufbewahrt werden?
Gekühlte Bratlinge halten sich 2 Tage. Rohe geformte Bratlinge können Sie über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, was das Aroma intensiviert.